Kolonne fahren
ohne Auffahrunfall wird jetzt möglich. Das langsamste
Fahrzeug bestimmt die Geschwindigkeit der hinterherfahrenden
Autos. Fast ohne Stopp und GO Effekt.
Das auffahrende Fahrzeug paßt sich der Geschwindigkeit
des vorausfahrenden Fahrzeuges an und merkt sich diese Geschwindigkeit
(wird also nicht gleich wieder schneller). Nach Ablauf einiger
Sekunden beschleunigt der Hintermann wieder. Durch das erneute
heranfahren an den Vordermann, wird überprüft, ob
das vorrausfahrende Fahrzeug noch da ist. Sobald der Hintermann
wieder freie Fahrt hat, beschleunigt er langsam auf seine
eigene maximale Geschwindigkeit. Über CVs, wie bei den
Lokdecodern, können viele Parameter eingestelt werden.
Wenn Sie keine Digitalzentrale haben, so können Sie über
zwei Schalter drei Geschwindigkeitstabellen vorwählen
und über einen weiteren Schalter festlegen, wie das Fahrzeug
nach dem Einschalten anfahren soll.

Stellen Sie sich vor, ein Fahrzeug hält vor einer Kreuzung
an einer Stoppstelle und das nachfolgende Auto bremst von
selber ab (Bremslicht geht für ein paar Sekunden an)
und bleibt in einem gebührenden Abstand dahinter stehen,
das nächste Fahrzeug ebenso usw. Jetzt steht eine richtige
Fahrzeugschlange vor der Kreuzung. Wird die Stoppstelle freigegeben,
fahren alle Autos nacheinander los. Das ist wie im richtigen
Straßenverkehr. Sie brauchen nur noch eine
Stoppspule oder Infrarot Stoppstelle, an den Stellen,
an denen die Autos anhalten sollen!
An den Decoder kann zusätzlich noch ein
Lichtsensor angeschlossen werden. Dieser schaltet das Fahrlicht,
je nach Helligkeit der Umgebung, automatisch ein oder aus.
z.B. bei der Einfahrt in einen Tunnel wird das Licht eingeschaltet
und wenn das Auto den Tunnel verläßt, geht das
Licht wieder automatisch aus. Wird der Raum abgedunkelt, so
geht an allen Fahrzeugen das Licht an.
Durch die Toleranzen der Bauelemente gehen die Lichter an
den Fahrzeugen bei unterschiedlichen Helligkeitswerten ein
oder aus.
Über einen zweiten Sensor (Hallgenerator
oder Reedkontakt) kann das Blaulicht einer Feuerwehr ein-
und ausgeschaltet werden.
Beispiel:
Wenn die Feuerwehr die Feuerwache verläßt, wird
das Blaulicht über einen Magneten/Spule eingeschaltet
und bleibt während der ganzen Fahrt zum Einsatzort an.
Verläßt die Feuerwehr den Einsatzort, wird das
Blaulicht über einen weiteren Magneten/Spule wieder ausgeschaltet.
Der Einbau des Sensors sollte an einer Stelle am Fahrzeug
vorgenommen werden, die nicht durch die Stoppspulen in der
Fahrbahn beeinflußt wird.
Wer alle Funktionen des Decoders benutzen
will, braucht entweder eine handelsübliche DCC-Digitalzentrale
(Intellibox, Lenz, Twin-Center usw.) oder die speziellen Funktionsbausteine.
Derjenige der schon eine Digitalzentrale für seine Modellbahn
verwendet, kann diese zum gleichzeitigen Fahren der Modellbahn
und zum Steuern der Autos benützen.
Auto = Lok. So einfach!
Scheinwerfer, Rücklichter, Blinker, Warnblinker, drei
Blaulichter, Frontflash und drei weitere Funktionen, können
mit dem Decoder über einen/mehrere, an den Gleisanschluß
der Digitalzentrale oder Funktionsbaustein, angeschlossenen
Infrarotsender ein- oder ausgeschaltet werden. Die Geschwindigkeit
kann in 28 Stufen geregelt werden. Rückwärtsfahrt
ist nicht möglich. Das Bremslicht geht beim vermindern
der Geschwindigkeit oder Halten an einer Stoppstelle automatisch
an!
Für die Steuerung
über eine DCC-Digitalzentrale werden Infrarot-Sender
benötigt. Dieser Sender besteht aus einer Infrarot LED,
die über einen Vorwiderstand an den Gleisanschluß
der DCC-Digitalzentrale angeschlossen wird. Für einen
sicheren Betrieb benötigen Sie mehrere dieser Sender,
die über die Anlage verteilt werden.
Die maximale Reichweite eines Senders beträgt ca. 50
cm. Sie können bis zu acht Infrarot LEDs in Serie schalten
und diese mit einem Widerstand versehen. Dadurch können
mit einer Digitalzentrale bis zu 80 Infrarot-Sender betrieben
werden.