Der DC06-I ist der kleinere Bruder
vom DC05-SI.
Er hat weniger Anschlüsse und hat keinen Spannungswandler
auf der Platine.
Daher ist er für eine Anwendung mit LiPo hervorragend
geeignet.
Der Decoder ist 7 x 15 mm klein und 2,5 mm dick
!
Weitere Unterschiede zum DC05-SI:
Kennung: Beim Einschalten werden
die Bremslichter und die Blinker zweimal eingeschaltet.
Dieser Decoder enthält folgende
Komponenten:
-
Infrarot-Empfänger
-
Abstandssteuerung
-
Kurze und
lange DCC-Adressen 1-126 und 128-9999
-
Sämtliche
Funktionen sind programmierbar über CVs
-
Überwachung
des Ladezustands des Akkus
-
Ansteuerung
von 1 Servo
-
Steuerungsmöglichkeit
von
-Blaulichter und des Fahrlichtes über Sensoren
am Fahrzeug
-Blinker, Blaulichter, Fahrlicht, Geschwindigkeit
usw. mit einer DCC-Digitalzentrale über
Infrarot Sender.
-Blinker, Blaulichter, Fahrlicht, Geschwindigkeit
usw. ohne DCC-Digitalzentrale über
die vielfältigen Funktionsbausteine.
-
Bus- und
Feuerwehrautomatik durch zwei Magnete in der Fahrbahn
Bushalt kann rechts oder links der Fahrbahn angelegt
werden
-
Fernbedienung
bis zu einer Reichweite von 5-8 Meter
-
Vorwiderstände
für die meisten LEDs sind auf der Platine
-
Abschalten
der Abstandssteuerung
-
Die Erkennung
des Reedkontakts kann abgeschaltet werden.
-
Noch mehr
Funktionen:
- 2 Blaulichter
- Blaulichter können auf Doppelblitz umgestellt
werden
- Die Blinkzeiten der Blaulichter sind wählbar
(CV-Werte oder zufällig)
- 3 Lichtausgänge (Licht 1,2 und 3 getrennt
schaltbar)
- Ansteuerung von 1 Servo
- Dauerlicht für Standmodelle schaltbar über
die CV24
Abstandssteuerung:
Die Abstandssteuerung benötigt
keine zusätzliche Steuerung, Programme usw.
!
Der Abstand zum Vordermann wird von jedem Fahrzeug
eigenständig geregelt. Die ABS funktioniert
mit Infrarotsignalen. Dieses ist kodiert, damit
es (fast) keine Fremdeinwirkung durch Sonnenlicht,
Neonlampen usw. gibt. Die Abstandssteuerung benötigt
vorne am Fahrzeug links und rechts jeweils eine
Empfangsdiode (in Höhe der Stoßstange)
und hinten zwei Sende-LEDs. Die automatische Steuerung
des Abstandes beim Fahren oder Anhalten übernimmt
der Decoderbaustein im Fahrzeug. Das Bremslicht
wird automatisch mitgesteuert.
Mehr wird für das Fahren mit dem DC-Car Decoder
nicht benötigt.
Kolonne fahren ohne Auffahrunfall
wird jetzt möglich. Das langsamste Fahrzeug
bestimmt die Geschwindigkeit der hinterherfahrenden
Autos. Fast ohne Stopp und GO Effekt. Das auffahrende
Fahrzeug paßt sich der Geschwindigkeit
des vorausfahrenden Fahrzeuges an und merkt
sich diese Geschwindigkeit (wird also nicht
gleich wieder schneller). Nach Ablauf einiger
Sekunden beschleunigt der Hintermann wieder.
Durch das erneute heranfahren an den Vordermann,
wird überprüft, ob das vorrausfahrende
Fahrzeug noch da ist. Sobald der Hintermann
wieder freie Fahrt hat, beschleunigt er langsam
auf seine eigene maximale Geschwindigkeit.
Stellen Sie sich vor, ein Fahrzeug
hält vor einer Kreuzung an einer
Stoppstelle und das nachfolgende Auto bremst
von selber ab (das Bremslicht geht für
ein paar Sekunden an) und bleibt in einem gebührenden
Abstand dahinter stehen, das nächste Fahrzeug
ebenso usw. Jetzt steht eine richtige Fahrzeugschlange
vor der Kreuzung. Wird diese eine Stoppstelle
freigegeben, fahren alle Autos nacheinander
los. Das ist wie im richtigen Straßenverkehr.
Sie brauchen nur noch eine
Stoppspule oder Infrarot Stoppstelle,
an den Stellen, an denen die Autos anhalten
sollen!
Infrarot-Empfänger
auf der Platine:
An den Empfänger werden die vorderen
Sensoren für die Abstandssteuerung angeschlossen.
Kurze und lange DCC-Addresse:
Die kurzen Addresse gehen von 1 -
126 (Werkseinstellung = 1)
Lange Adressen können von 128 - 9999 vergeben
werden.
Umgeschaltet wird über die CV29.
Sämtliche Funktionen
sind programmierbar über CVs:
Alle Parameter des Decoders
können Sie über die programmierbaren CVs
einstellen.
Dazu benötigen Sie eine DCC Digitalzentrale die
über die Funktion "Hauptgleisprogrammierung"
verfügt. z.B. Intellibox, Lenz Zentrale, Twin-Center
Über ein normales Programmgleis ist der Decoder
nicht programmierbar.
Die CVs sind den meisten Modellbahnern schon bekannt
von LOK-Decodern.
Beim DC05 besteht die Möglichkeit über ein
komfortables PC-Programm alle CVs am Bildschirm anzusehen
und zu verändern.
Dafür wird benötigt:
PC-Programm
Einen USB_Seriell Adapter, wenn der PC keine serielle
Schnittstelle hat.
Eine Konverter Platine
Überwachung
des Ladezustands des Akkus:
Werkeinstellung = AUS
Beim DC06-I müssen dafür zwei zusätzliche
Widerstände verwendet werden.
Während der Fahrt wird
in regelmäßigen Abständen die Spannung
am Akku gemessen.
Wird die Spannung niedriger als 1 Volt pro Zelle
bei NMHI Akkus, zeigt das Fahrzeug dieses durch
Blinken des Fahr- und Bremslichtes an. Bei 3,6 LIPO
Akkus liegt die Schwelle bei 3,0 Volt.
Der Motor wird automatisch auf maximale Geschwindigkeit
gestellt, damit das Auto noch weiterfährt.
Wenn das Auto unter Last immer wieder kurz mit dem
Fahrlicht und dem Bremslicht blinkt,
so ist dies ein Zeichen, dass der Akuu bald leer
ist.
Wenn Sie keine Überwachung möchten, kann
diese abgeschaltet werden.
Bus- und Feuerwehrautomatik
durch zwei Magnete in der Fahrbahn:
Werkeinstellung = AUS
An den Decoder kann
ein Hallsensor angeschlossen werden.
Dieser Sensor erkennt Magnete die in der Fahrbahn
eingelassen sind.
Am ersten Magneten wird die Automatik gestartet,
der zweite Magnet führt z.B. beim Bus die Haltefunktion
aus.
Beim DC05 können die Blinker bei der Busautomatik
vertauscht werden.
Damit kann eine Haltebucht auch auf der linken Seite
der Fahrbahn eingerichtet werden.
Fernbedienung bis zu einer
Reichweite von 5-8 Meter:
Durch den Einsatz eines weiteren Empfängers
(TSOP7000) im Fahrzeug können diese mit dem DCC-Booster
oder dem PC-Sender über eine Entfernung von bis
zu 5 Meter gesteuert werden.
Vorwiderstände
für die meisten LEDs sind auf der Platine:
Folgende LEDs benötigen externe
Vorwiderstände von 330 Ohm:
Blaulicht 1 + 2
Frontblitzer
Abschalten der Abstandssteuerung:
Die "Rollende Landstrasse"
können Sie weiterhin verwenden. Dazu schalten
Sie vor dem Auffahren auf den Waggon die Abstandssteuerung
mit F3 einfach ab. Durch die Funktion F4 kann der
Reedkontakt im Fahrzeug ausgeschaltet werden. Dadurch
fahren die LKWs über die in den Waggons vorhandenen
Dauermagnete ohne die Verwendung von den Spulen unter
dem Gleis.
Vor dem Auffahren des Waggons auf dem der LKW stehen
bleiben soll, wird die F4 wieder ausgeschaltet.
Zum Herunterfahren wird die F4 und die Abstandssteuerung
wieder aktiviert.
Die Erkennung des Reedkontakts
kann abgeschaltet werden:
Stopstellen können mit Dauermagneten
aufgebaut werden.
Das Fahrzeug hält über dem Magneten solange
an, bis mit F4 die Reedkontakt-Erkennung abgeschaltet
wird.
Vor der nächsten Stopstelle muss die Erkennung
wieder mit F4 eingeschaltet werden.
Fahren mit
der Steuerung über den Funktionsbaustein:
Durch den Einsatz des Funktionsbausteins können
vordefinierte Befehle an den Decoder gesendet
werden. Im Gegensatz zur Steuerung über eine
Digitalzentrale reagiert jedes Fahrzeug auf diese
Befehle.
Die einzelnen Befehle sind beim Funktionsbaustein
beschrieben.
Fahren mit
digitaler Steuerung:
Durch den Einsatz einer Digitalzentrale können
alle Funktionen des Decoders benützt werden.
Es reagiert aber nur das Fahrzeug, das die richtige
Adresse hat.
Die Befehle im einzelnen:
Geschwindigkeit in 28 Stufen
F0 = Licht
F1 = Blinker links
F2 = Blinker rechts
F1+F2 = Warnblinken
F3 = Abstandssteuerung ein/aus
F4 = Stoppstelle wird ignoriert (geht nur bei Fahrzeugen
ohne Motorbremse)
F5 = Blaulicht
F6 = Frontblitzer
F7 = Licht 2
F8 = Licht 3
Der Decoder bietet dafür mehrere Möglichkeiten:
-
Über Infrarot-LEDs,
die am Gleisanschluß der Digitalzentrale
angeschlossen werden.
Diese LEDs werden in regelmäßigen Abständen
entlang der Straße angebracht oder nur dort,
wo etwas gesteuert werden soll.
-
Mit dem DCC-Booster
Im Fahrzeug wird dafür ein spezieller Empfänger-Chip
(TSOP) verwendet.
Der Booster erlaubt die Steuerung der Autos bis
auf eine Entfernung von 5-8 Meter.
-
Mit dem PC-Sender
Im Fahrzeug wird dafür ein spezieller Empfänger-Chip
verwendet.
Der Sender erlaubt die Steuerung der Autos bis
auf eine Entfernung von 5-8 Meter.
Der PC-Sender wird von WinDigiPet als eigenständige
Zentrale unterstützt.
Mit dieser Kombination ist es möglich die
Autos ohne eine Digitalzentrale direkt per Software
zu steuern.
Sie können sich auch eine eigene Steuerungssoftware
schreiben.
Die Parameter sind veröffentlicht.
Sensor für die Automatiken:
Für Wünsche, welche
Funktionen diese Decoder haben sollten oder wenn
Sie Anregungen für neue Decoder/Funktionen
haben, so schicken Sie einfach eine Email an:
modelleisenbahn-claus