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Die
Anlage hat in dem oberen Teil den Charakter einer Kleinstadt
mit Haupt-bahnhof und angeschlossenem BW. Der Hauptbahnhof ist
als fünfgleisiger Durchgangsbahnhof konzipiert und Endbahnhof
für die Nebenstrecke.
Die Hauptstrecke ist durchgehend zweigleisig. Die Nebenbahn
verbindet die Kleinstadt mit dem ländlichen Bahnhof im
unteren Teil. Vom Hauptbahnhof hat man Anschluß zu Linienbus
und Straßenbahn, die direkt in die Kleinstadt fahren.
Beim BW ist eine Verladestation für LKW. Im Feuerwehrhaus
sind 4 Fahrzeuge stationiert. Eine Polizeiwache ist auch vorhanden.
Mein
zweimaliger Aufenthalt im Miniatur-Wunderland
hat mich so begeistert, daß auch ein umfangreiches Faller
Car-System geplant ist. Somit bieten sich durch den Einsatz
der Feuerwehr, Polizei und sonstiger Fahrzeuge zahlreiche Möglichkeiten
an, die Anlage zu beleben. Selbstverständlich werden die
Autos mit Lichtern versehen und auch steuerbar.
Ein
umfangreiches Straßennetz mit Bahnübergängen
und mit ampel-gesteuerten Kreuzungen ermöglicht einen vielfältigen
Betrieb. Der ländliche Bahnhof befindet sich in einer Mittelgebirgslandschaft.
Dort befindet sich auch die zweite LKW-Verladestation. Somit
ist es möglich, dass die LKW an einer Station aufgeladen
werden und mit dem Zug zur anderen Station fahren.
Dort werden sie abgeladen und können über die Straße
fahren. Entweder zur ersten oder zweiten Verladestation. Vor
jeder Verladestation sind Parkplätze für die LKWs.
Die
Züge fahren auf Roco-Line Schienen mit Korkbettung von
Heko. Auf der Anlage sind vier Schattenbahnhöfe für
jeweils 4 Züge. Den Gleisplan sehen Sie rechts. Die Weichen
sind normale 15 Grad Typen, damit ich im Bahnhofsbereich noch
1,80m lange Züge abstellen kann. Das reicht immerhin für
einen ICE mit 5 Einheiten. Im Schattenbahnhof wird vorwiegend
Fleischmann Gleismaterial verwendet (das ist noch aus meinem
Bestand). Gestellt werden die Weichen über Servos. Dazu
habe ich einen DCC-Decoder entwickelt, an den bis zu 8 Servos
angeschlossen werden können.
Die zweigleisige Hauptstrecke und der Hauptbahnhof wird mit
Lichtsignalen von Viessman betrieben. Am Nebenbahnhof verwende
ich Flügelsignale von Conrad. Diese sind als Bausatz ohne
Antrieb beziehbar und somit für Servobetrieb geeignet.
Die Viessmann Flügelsignale haben alle einen Antrieb. Mein
Decoder arbeitet in diesem Fall in einem Modus, der den Flügel
des Signals nachfedern läßt. Bahnschranken können
damit auch betrieben werden.
Das
rollende Material ist von Fleischmann und Roco. Alle Lokdecoder
sind von Lenz und meistens selbst eingebaut. Zur
Streckenüberwachung sind alle Wagen mit leitenden Achsen
ausgerüstet.
Damit
ich in den Innenraum der Anlage und zum Balkon hinauskommen
kann (ab und zu braucht auch ein Modellbahner frische Luft)
werden zwei bewegliche Anlagenteile eingesetzt, die auf Gleitschienen
elektrisch hochgefahren werden können. Dadurch kann ich
bequem darunter durchlaufen. Der Zugbetrieb wird per Software
(Railware)
digital gesteuert. Die Straßenbahn läuft erstmal
analog, da sie ja keine Verbindung zur Digitalanlage hat. Für
das Faller Car-System verwende ich dasselbe Programm um die
Autos zu steuern.
Wann
das alles fertig sein wird, weiß ich nicht. Ich werde
auf jeden Fall diese Seiten immer wieder aktualisieren. Also
reinschauen lohnt sich.
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